Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern eine Haltung: Wir leben sie bei Hermes Fulfilment Tag für Tag. Nachhaltig zu handeln, ist für uns Verpflichtung und Antrieb zugleich. Als Unternehmen der Logistikbranche übernehmen wir langfristig Verantwortung und verfügen mit unseren Services über den Hebel, einen aktiven Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt zu leisten.

„Wir müssen uns zu jeder Zeit Gedanken um einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen machen.“

Kevin Kufs, CEO

Als Teil der Hermes Gruppe, die ihrerseits zur Otto Group gehört, hat Hermes Fulfilment das Thema Nachhaltigkeit strategisch als Unternehmensziel verankert. „Der Wunsch der Kunden nach immer flexibleren und schnelleren Lieferzeiten macht es umso notwendiger, ökonomische Anforderungen mit ökologischen und sozialen Ansprüchen in Einklang zu bringen“, erklärt Jörg Reichenbach, Betriebsleiter am Standort Ohrdruf, das vielfältige Engagement. Deshalb spiele neben dem Preis und der Servicequalität der Faktor Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle. Mit Blick auf Mensch und Umwelt hinterfragen wir kritisch jeden Schritt unserer Lieferkette und stellen sie nachhaltig mit unseren Zuliefer*innen und Partner*innen um.

 

Themenschwerpunkte von Hermes Fulfilment

  • Thema Klimaschutz

    Hermes Fulfilment will durch weitere CO2 -Einsparungen bis zum Jahr 2028 klimaneutral werden und ihre Energieverbräuche durch Vermeidung und Reduzierung drosseln. Als Zwischenschritt solle es zunächst gelingen, den CO2-Ausstoß bis 2025 um 40 Prozent zu senken (gegenüber Basisjahr 2018).

  • Thema Kreislauf

    Bei steigendem Konsum müssen Ressourcen geschont werden. Schlagwörter sind „Zweites Leben geben“ (zum Beispiel Reparatur von Gegenständen statt sie wegzuwerfen oder die Weiternutzung statt einer Verschrottung) sowie „Wiederverwertung“ (Recycling und Gewinnung von Rohstoffen). Schon gewusst? Hermes Fulfilment unterstützt hier sogar auch unsere Kunden bei der Entwicklung umweltfreundlicher Verpackungen.

  • Thema Mitarbeiter*innen

    Jede/r einzelne soll sich seiner Bedeutung für die Erreichung unserer Umwelt-Ziele bewusst sein und aktiv daran mitwirken. Nicht vergessen: Auch kleine, scheinbar unwichtige Beiträge sind wichtig!

Unsere Vision bis 2028

Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern eine Haltung. Deshalb haben wir Klimaneutralität in unserer HF Vision verankert:


„Wie sehen Nachhaltigkeit als wichtiges Kriterium bei Investitionsentscheidungen, operieren bis 2028 an allen Standorten klimaneutral und reduzieren bereits bis 2025 unseren CO2-Ausstoß um 40 %. Damit wir unsere Klimaziele erreichen, schulen wir unsere Kolleg*innen zu diesem Thema, vermitteln ihnen den Sinn hinter Maßnahmen und animieren sie zur aktiven Mithilfe.“

Bestehende Aktivitäten

  • Umweltmanagement

    Der Schutz von Natur und Umwelt liegt uns bei Hermes Fulfilment besonders am Herzen. Wir sind uns als Unternehmen der Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung ebenso bewusst und investieren verstärkt in entsprechende Maßnahmen. Bei uns verbirgt sich dahinter mehr, als nur Müll trennen und Kopierpapier sparen. Unser ganzheitliches Umweltmanagement berücksichtigt Energie- und Materialverbrauch, Emissionen, Abfall oder Abwasser ebenso wie Produktionsprozesse sowie das Verhalten von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, Lieferanten und Lieferantinnen sowie Partnern und Partnerinnen. Statt einzelne Maßnahmen isoliert voranzutreiben, bündelt wir dabei sämtliche Umweltschutzaktivitäten.

  • Unser CR-Team

    Unser CR-Team und die Nachhaltigkeitsbeauftragten haben bei Hermes Fulfilment die Aufgabe, Strategien für ein umweltbewusstes und verantwortungsvolles Handeln zu entwickeln und zu koordinieren. CR steht dabei für Corporate Responsibility (Unternehmensverantwortung). Eines unserer Ziele besteht etwa darin, den Energieverbrauch und die damit verbundenen Energiekosten kontinuierlich zu senken sowie den Ausstoß von Treibhausgasen und anderen Umweltauswirkungen zu minimieren. Aber auch viele andere Bereiche, wie digitale Verantwortung oder Abfallwirtschaft, spielen eine wichtige Rolle. Dabei ist das CR-Team standortübergreifend tätig, um ein einheitliches Handeln in allen Bereichen des Unternehmens zu gewährleisten.

  • Otto Group Magazin Now

    Reportagen, Interviews und Portraits zeigen, wie nachhaltige und werteorientierte Wirtschaftlichkeit auch künftig gelingen kann. Das Heft entstand in Kooperation mit der Redaktion „Geo“.

    Fairness und Verantwortung gewinnen im Hinblick auf unternehmerisches Handeln zunehmend an Bedeutung und rücken immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Grund genug für die Otto Group, das langjährige Nachhaltigkeitsengagement des Familienunternehmens und seines Gesellschafters Dr. Michael Otto kompakt, spannend und mit dem unbestechlichen Auge eines neutralen Betrachters darzustellen. In Kooperation mit dem renommierten Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr entstand so das Magazin „Now“, das eindrücklich zeigt, wie nachhaltige und werteorientierte Wirtschaftlichkeit auch künftig gelingen kann.

  • Blockheizkraftwerk

    An verschiedenen Hermes Fulfilment Standorten wurden in den letzten Jahren Blockheizkraftwerke installiert. Bis zu 55 Prozent des benötigten Stroms und etwa 65 Prozent des Wärmebedarfs decken die Anlagen an den Standorten ab. „Damit reduzieren wir etwa den CO2-Ausstoß an unserem Standort in Ohrdruf um 20 Prozent bzw. 800 Tonnen pro Jahr“, betont Betriebsleiter Jörg Reichenbach. Das entspricht nach Berechnungen der Klimaschutzorganisation Atmosfair in etwa der Menge an Kohlendioxid, die ein Passagier verursacht, wenn er 230 Mal von Frankfurt nach New York und zurück fliegt. Da sowohl der Strom als auch die Wärme zu 100 Prozent im Logistikzentrum verbraucht werden, wirkt sich der Betrieb des Blockheizkraftwerks direkt auf die Ökobilanz des Standorts aus.

  • Bienenvölker & Insektenhotels

    Damit die Bienen ihre wichtige Aufgabe für den Erhalt der Pflanzenvielfalt erfüllen können, wurden an den Standorten mehrerer Logistikzentren Bienenvölker angesiedelt. Darüber hinaus dient auf dem Gelände an der Hamburger Straße ein Insektenhotel Hummeln, Wildbienen, Florfliegen, Marienkäfern und anderen Insekten als Nistplatz. Das Quartier entstand in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland und der Lebenshilfe.

    Nicht nur große Projekte zählen - jeder Einzelne kann helfen! 
    Beim Umweltschutz geht es nicht nur um große Projekte. Etwa zehn Prozent Energie lassen sich bereits durch kleine organisatorische Dinge einsparen. „Der Schutz der Umwelt hängt also entscheidend von jedem Einzelnem ab“, weiß Anna Arendarska aus dem Umwelt-Team. Die Einführung von digitalen Tools hilft, den Papierverbrauch zu reduzieren. Zunehmend werden LED und energieeffiziente Antriebe eingesetzt. Elektrofahrzeuge werden in Betrieb genommen. Durch das Schreddern von Holzpaletten und Styropor werden Transportfahrten reduziert. Denn: Das Thema geht uns alle an: „Jeder von uns kann etwas tun“, sagt Anna, „und jeder Beitrag ist wertvoll.“

Wir wünschen Frohe Weihnachten!